01.10.2018  11:31 Uhr  Alter: 19 Tage
Von: Hartmut Gerlach

Rudolstädter verdienten sich die Anerkennung ihres Trainers

Die Meinungen der Trainer Heiner Backhaus (FC Inter) und Holger Jähnisch (FC Einheit) nach dem Oberligaspiel vom Samstag

Wie die beiden Trainer die Oberligabegegnung zur Pressekonferenz einschätzten, lesen Sie in Auszügen hier. Dazu gibt es weitere Fotios von Achim Freund:

Heiner Backhaus (FC Inter ):

„Wir haben endlich gegen Rudolstadt gewonnen. Und das zum ersten Mal nach vier Jahren. Das war hochverdient, wir hatten ein klares Chancenplus und haben von der Spielanlage auch den besseren Fußball gespielt. Am Ende gab es noch viel Theater und unnötige Provokationen unserer Spieler. Aber die sind noch sehr jung. Niemand ist älter als 25 und auch zum ersten Mal in Deutschland. Sie sind sehr neu hier und sehr emotional. Aber wir wollen, dass sie sich an Regeln halten. Am Ende kann man in einem solchen Spiel in der 98. Minute auch mal mit einem 1:1 nach Hause gehen. Rudolstadt hat eine Top-Mannschaft.“

Holger Jähnisch (FC Einheit):

„Leipzig hat wohl die beste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben. Die Spieler haben die Spielphilosophie des Trainers sehr gut verstanden. Wir haben, eigentlich so wie immer gegen Inter, defensiv gespielt. Ein großes Kompliment an die Mannschaft mit einigen angeschlagenen Spielern. Dass wir fußballerisch nicht glanzvoll gespielt haben, ist mir auch völlig klar. Natürlich ist es bitter, kurz vor Schluss durch so eine Situation zu verlieren. Aber man sollte sich davor hüten, dem Schiedsrichter die Schuld in die Schuhe zu schieben. Er hat nun mal das Handspiel nicht gepfiffen. Nichtsdestotrotz hat er viele 50:50-Situationen gegen uns entschieden.“