15.04.2019  05:15 Uhr  Alter: 9 Tage
Von: Textauswahl: Hartmut Gerlach

Presseschau: So sah man in Eilenburg die Oberligapartie vom Samstag in Rudolstadt

Berichte auf der Internetseite des FC Eilenburg umd im Sportbuzzer der Leipziger Volkszeitung /LVZ)

In unserer Presseschau fanden wir zwei Beiträge über das Oberligaspiel FC Einheit Rudolstadt - FC Eilenburg (2:2) am Samstag in Rudolstadt. Die liest man auf www.fceilenburg.com und auf www.sportbuzzer.de. Dazu gibt es die Fotos von Achim Freund aus der 2. Halbzeit.

In unserer Presseschau fanden wir zwei Beiträge zum Oberligaspiel FC Einheit Rudolstadt - FC Eilenburg (2:2) vom Samstag. Die liest man auf www.fceilenburg.de und auf www.sportbuzzer.de Dazu gibt es weitere Fotos von Achim Freund.

In unserer Presseschau fanden wir zwei Beiträge über das Oberligaspiel FC Einheit - FC Eilenburg (2:2) am Samstag in Rudolstadt. Die liest man auf www.fceilenburg.com und auf www.sportbuzzer.de. Dazu gibt es die Fotos von Achim Freund.

In unserer Presseschau fanden wir zwei Beiträge über das Oberligaspiel FC Einheit Rudolstadt - FC Eilenburg (2:2) am Samstag in Rudolstadt. Die liest man auf www.fceilenburg.com und auf www.sportbuzzer.de. Dazu gibt es die Fotos von Achim Freund aus der 2. Halbzei

NOFV- Oberliga - 23. Spieltag | FC Einheit Rudolstadt - FC Eilenburg 2:2

Die Thüringer bejubelten ihr drittes Unentschieden in Folge nach Luckenwalde und dem FC International nach spielerisch einfachen, dennoch aber sehr umkämpften 90 Minuten mehr als unsere Jungs. Ein blau- roter Sieg nach zwei Jochmann- Elfmeterführungen wäre allerdings angesichts der heute etwas unrund wirkenden Mannschaftsleistung und einiger Ausfälle vor und während des Spiels auch etwas des Guten zuviel gewesen.

Aufgrund der Unentschieden von Inter und Nordhausen bleibt in der Tabelle allerdings alles beim alten - auch die Chancen auf Platz 3 sind intakt. Beim Spiel am Gründonnerstag um 19.00 Uhr im Ilburg- Stadion gegen den Tabellennachbarn von Wacker Nordhausen wird allerdings ein anderes Gesicht erforderlich sein, um den "Dreier" in der Muldestadt zu behalten und die Hinspielniederlage zu korrigieren. Viele Zuschauer machen so ein Unterfangen natürlich einfacher. Also: Wir sehen uns!

 

2:2 gegen Rudolstadt: FC Eilenburg verpasst den großen Sprung

Sanny Stephan mit dem Bericht im Sportbuzzer der Leipziger Volkszeitung (LVZ)

 

Henrik Jochmann zweimal vom Punkt für die Elf von Nico Knaubel erfolgreich - Sprung auf Rang drei verpasst.

Das Eilenburger Schreckgespenst in der Oberliga ist in Apolda geboren, 31 Jahre alt, Ex-Profi bei Carl Zeiss Jena und aktuell Staubsauger im Mittelfeld beim FC Einheit Rudolstadt. Die Rede ist von Marco Riemer. Der Thüringer hat sieben Saisontreffer auf dem Konto, zwei davon erzielte er gegen den FC Eilenburg. Beide Male sorgten sie für den 2:2-Endstand. Im Hinspiel traf Riemer in der 75. Minute, im Rückspiel am Sonnabend in der 82. Minute. „Auf diese Parallelen hätte ich gern verzichtet“, sagte Eilenburgs Trainer Nico Knaubel unmittelbar nach dem Abpfiff. Ein Blick auf die anderen Ergebnisse versetzte dem Coach einen weiteren Schlag in die Magengrube. International Leipzig hatte zum dritten Mal in Folge nur Remis gespielt, bei einem Sieg wäre Platz drei den Eilenburgern sicher gewesen. „Das ärgert mich schon gewaltig. Rudolstadt ist sicher kein leichter Gegner gewesen, allerdings haben uns in der zweiten Halbzeit Mut und Drang verlassen. Unser Spiel war sehr fahrig und nicht schön anzusehen“, so der Coach, der in der Startelf mit Tim Bunge (krank), Alexander Vogel (Knie) und Fabian Döbelt (Muskelfaseriss) auf drei wichtige Säulen verzichten musste. Knaubel veränderte das Team im Vergleich zur Vorwoche auf insgesamt fünf Positionen.. Kapitän Sebastian Heidel, Dennis Kummer, Henrik Jochmann und Robin Dietrich standen neu in der Startelf. Auch Stephan Hofmann kehrte nach längerer Pause auf seinen Platz in der Innenverteidigung neben Toni Majetschak zurück.

Partie von Beginn an umkämpft

In einer von Beginn an umkämpften Partie, erwischten die Gastgeber die bessere Anfangsphase, schlugen aus dem Übergewicht aber kein Kapitel. Die Eilenburger dagegen verwandelten ihren ersten gefährlichen Angriff zur Führung. Philipp Sauer und Dennis Kummer tankten sich auf der linken Seite durch, bedienten Benjamin Luis, der im Strafraum von Riemer gefoult wurde. Elfmeter. Eine Sache für Jochmann, der abgezockt versenkte. Danach hatte der FCE seine beste Phase, verpasste es aber nachzulegen. Nach dem Wechsel überließen die Gäste aus der Muldestadt den Thüringern zu oft das Heft des Handelns und kassierten folgerichtig das 1:1. Die Eilenburger Antwort folgte allerdings prompt. Und wieder traf Jochmann, der diesmal selbst gefoult wurde, vom Elfmeterpunkt.

Der FCE führte erneut. Das musste doch reichen? Pustekuchen! Der FCE hatte die Rechnung ohne Riemer gemacht. Der Routinier traf mit perfekter Schusstechnik von der Strafraumgrenze zum 2:2. Verdient, weil die Eilenburger nach der erneuten Führung oft nicht richtig zupackten und auf den letzten Metern förmlich ins Ziel schlichen. „Wir können hinten heraus ganz glücklich sein, dass wir den Punkt geholt haben. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr schwanden unsere Kräfte weg und wir hatten keine Entlastung mehr“, sagte Knaubel hinterher. Sein Trainerkollege Holger Jähnisch zog den symbolischen Hut vor seiner Elf und freute sich „dass wir auch nach dem zweiten Elfer wieder zurückgekommen sind, alles nach vorn geworfen haben und den Punkt wieder geholt haben, ist à la bonne heure.“ Für die Eilenburger geht es schon am Donnerstagabend (19 Uhr) im Ilburg-Stadion gegen das Klasseteam von Wacker Nordhausen weiter

Textauswahl: Hartmut Gerlach