23.04.2019  11:25 Uhr  Alter: 88 Tage
Von: Textauswahl: Hartmut Gerlach

Presseschau, die zweite

Artikel von tag24 und in der LVZ, Sportbuzzer

Hier nun Teil 2 unserer Presseschau zum Oberligaspiel am Ostermontag in Rudolstadt. Wir fanden Berichte im Internet auf tag24 und in der Leipziger Volkszeitung (LVZ), Sportbuzzer. Hier hatte man wohl zu Beginn ein Problem mit unserem Vereinsnamen …

3:1! Chemie Leipzig kämpft sich gegen Rudolstadt zu alter Stärke!

https://www.tag24.de/

 Oberliga NOFV-Süd: Chemie Leipzig gegen FC Einheit Rudolstadt

Neun Tage nach dem mäßigen 1:1 gegen Ludwigsfelde hat Chemie Leipzig gegen Rudolstadt zu alter Stärke zurückgefunden. Einfach war das allerdings nicht.

Von Eric Mittmann

Rudolstadt - Neun Tage nach dem mäßigen 1:1 gegen Aufsteiger Ludwigsfelde traf Chemie Leipzig am Ostermontag mit FC Einheit Rudolstadt auf den Zwölften der Oberliga-Tabelle. Eine machbare Aufgabe, möchte man meinen, die die Leipziger letztendlich mit einem 3:1 dank Treffern von Schmidt, Heinze und Druschky meisterten. Bis zu den erlösenden Toren sollte allerdings einiges an Schweiß vergossen werden.

Chemie Leipzig konnte seine Tabellenführung gegen Rudolstadt weiter ausbauen.

Erster Torschuss nach gerade einmal elf Minuten durch die Gastgeber.

Danach drehte Chemie jedoch auf. Druschky schickte zunächst Keßler, der jedoch knapp am Torhüter scheiterte.

In der 14. versuchte es Bury, verfehlte jedoch den Kasten. Ein Versuch von Heinze touchierte wenige Minuten später immerhin schon einmal die Latte, gefolgt von einem weiteren Versuch Burys aus 20 Metern Entfernung.

An Abschlüssen mangelte es Chemie nicht. Nur das Tor fehlte.

Kurz vor der Halbzeit sollte sich die Arbeit bezahlt machen. Nach einer tollen Vorarbeit von Druschky lieferte Schmidt das verdiente 1:0.

Die Gastgeber sollten sich damit jedoch nicht geschlagen geben. In der 53. sorgte Rudolstadts Michl für den Ausgleich.

Chemie blieb jedoch souverän und sorgte weiter für Druck. Zwei Minuten nach dem Ausgleich gleich der nächste Schuss auf das Gastgeber-Tor durch Druschky, der jedoch wieder knapp daneben ging.

In der 62. Minute dann die erneute Erlösung für die Leipziger: Keine zehn Minuten nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich verwandelt Heinze zum 2:1. Wieder Führung für Chemie. Statt es darauf beruhen zu lassen, machte die BSG jedoch weiter Druck. In der 73. der nächste Pfostentreffer durch die Leipziger.

Der nächste Versuch folgte sechs Minuten später mit einem schnellen Konter. Heinze bediente Bury, der jedoch verzog. Dann der große Moment: Elfmeter für Chemie! Druschky legt den Ball bereit und trifft in der 79.! 3:1 für die Chemiker!

Das Spiel war entschieden. Drei weitere Punkte für Chemie, die den Vorsprung zu Luckenwalde damit auf acht Punkte ausbauen und weiter an der Tabellenspitze verweilen.

Das nächste Spiel wartet am 5. Mai auf die Leipziger, wenn es auswärts gegen den VfL 05 Hohenstein-Ernstthal geht.

 

BSG Chemie Leipzig gewinnt beim Favoritenschreck und baut die Führung aus

https://www.sportbuzzer.de

Auswärtsaufgabe gemeistert. Die BSG Chemie Leipzig hat am Ostermontag bei Eintracht Rudolstadt gewonnen. Die Thüringer hatten zuletzt zwei anderen Spitzenteams jeweils Unentschieden abgerungen.

Rudolstadt/Leipzig. Die BSG Chemie Leipzig hat in der Oberliga Süd weiter vorgelegt. Am Ostermontag gewannen die Leutszcher ihr Auswärtsspiel bei Einheit Rudolstadt mit 3:1 (1:0). Damit baut das Team von Trainer Miroslav Jagatic die Tabellenführung auf acht Punkte Vorsprung aus. Allerdings hat Verfolger Luckenwalde noch zwei Spiele weniger auf dem Konto.

Auch wenn sich Rudolstadt noch immer in Abstiegsgefahr befindet, war die BSG gewarnt. Die Thüringer ließen in den vergangenen Wochen mit einigen Ergebnissen aufhorchen und trotzen Luckenwalde und auch dem FC Inter jeweils ein Unentschieden ab.

Die Grün-Weißen gingen entsprechend engagiert in die Partie und hätten zur Pause bereits deutlicher führen müssen. Nach schönem Pass von Kay Druschky scheiterte Max Keßler in der 13. Minute an Einheit-Keeper Adam Marczuk. Sieben Minuten später setzte Daniel Heinze einen Freistoß aus 30 Metern auf die Latte und in der 22. Minute versuchte sich Alexander Bury mit einem Fernschuss, verfehlte das Tor aber knapp.

Florian Schmidt schieß Chemie in Führung

Florian Schmidt erlöste schließlich vier Minuten vor der Pause die mitgereisten Leipziger Schlachtenbummler. Druschky passte durch den gesamten Rudolstädter Strafraum und der Mittelfeldspieler musste nur noch zur umjubelten Führung vollenden.

Kalte Dusche für die Gäste kurz nach der Pause: Der von Erzgebirge Aue nach Thüringen gewechselte Vincent Michl glich in der 53. Minute aus. Chemie blieb unbeeindruckt. Acht Minuten nach dem Ausgleich leitete Druschky einen Leipziger Angriff ein und Heinze traf per Hacke zur erneuten Führung.

Druschky machte in der 80. Minute mit einem verwandelten Foulelfmeter alles klar. Chemie musste zuvor aber noch um den Strafstoß bangen. Eric Berger war im Sechszehnmeterraum gefoult worden. Schiedsrichter Eric-Dominic Weisbach (Leuna) pfiff zunächst Freistoß, beriet sich dann mit seinem Assistenten und zeigte schließlich doch auf den Punkt. Chemie hatte weitere Chancen. Die größte Möglichkeit ließ Keßler in der 83. Minute aus, als er allein auf den Torhüter zulief, den Ball aber nicht am Keeper vorbei schob.

Stimmen zum Spiel:

Sportdirektor Andy Müller-Papra (fuhr direkt nach dem Spiel ins Krankenhaus, wo seine Frau vor der Entbindung steht): "Es war die erwartet schwere Aufgabe, auch wenn es am Ende standesgemäß ausging. Wir haben einen ganz großen Schritt gemacht. Die acht Punkte Vorsprung jetzt sind ein psychologischer Vorteil.  

Abwehrspieler Manuel Wajer: "Auch wenn wir am Anfang schwer reingefunden habe, war es am Ende sicher ein verdienter Sieg. Ich bin froh, dass wir auch diese Aufgabe gemeistert haben. 

Max Keßler zu seiner vergebenen Großchance, als er allein auf Torhüter zustürmte: "Der erste Gedanke war, an ihm vorbei zu gehen. Doch dann hatte ich doch einen leichten Krampf."