Die Meinungen der Trainer nach dem Oberligaspiel SG Union Sandersdorf – FC Einheit Rudolstadt (1:1)

Kurz nach Spielende baten wir beide Trainer, Thomas Sawetzki (SG Union) und Hogler Jähnisch (FC Einheit), um ihre Statements zum Spiel. Das sagten sie uns:

Thomas Sawetzki (Sandersdorf):

„Wir haben heute zwei Punkte weggeschenkt, Wenn man 1:0 führt, darf man nicht mehr unentschieden spielen. Das war zu billig und viel zu einfach. In der 1. Halbzeit war es ein sehr ausgeglichenes Spiel mit zwei guten Chancen für Rudolstadt. Da kann der Gegner in Führung gehen, das haben wir überstanden.  Dann ist es ein kampfbetontes Spiel ohne Ende mit viel Hektik. Man hat gemerkt dass beide Mannschaften nicht verlieren wollten. In der 2. Halbzeit hatten wir die ein, zwei klareren Chancen. Wenn man in Führung geht, muss man gewinnen. Punkt! Da mache ich meiner Mannschaft den Vorwurf, dass sie es nicht verstanden hat, das Ding über die Bühne zu bringen.

Unser Innenverteidiger tritt beim Gegentor heraus und wir bekommen das Loch nicht geschlossen. Dann verlieren wir im Zentrum den Ball und Marcio Riemer kann durchmarschieren. Das war zu einfach und darf nicht passieren. Das ist der Zielspieler von Gegner, der das auch gut macht und er ist der Unterschied für Rudolstadt. Ich bin stinksauer, dass wir nicht gewonnen haben.“

Holger Jähnisch (Rudolstadt):

„Es war, obwohl es nach einer Plattetüde klingt, eine mannschaftlich geschlossene Leistung. Wir wollten den heutigen, in jeder Hinsicht schwierigen Tag nicht mit leeren Händen beenden.

Wir haben gut in das Spiel hineingefunden und kommen zu drei klasse Möglichkeiten mit Abschlüssen von zwei Mal Sven Rupprecht und einmal Marco Riemer. Da hatten wir nicht nur in Führung gehen können, sondern bei Chancen von dieser Qualität auch müssen.

Dann war es ein ausgeglichenes Spiel gegen einen ambitionierten Gegner, der heute sicherlich bessere Voraussetzungen hatte als wir. Mit viel Wohlwollen kann man den Strafstoß pfeifen, weil irgendwo ein Kontakt war. Aber da müsste es in jedem Spiel vier oder fünf Elfmeter geben. Wenn dieselbe Situation auf der anderen Seite, beispielsweise ein Halten am Trikot und an der Hose nicht erkannt wird, dann erlaube ich mir einfach auch mal, das anzusprechen und mal emotional zu werden. Das gehört in meinen Augen zum Fußball dazu. Dann werde ich mit gelb und gelb-rot für die in meinen Augen nicht souveräne Spielleitung bestraft.

Aber wir haben uns zurück gekämpft und den Punkt mehr als verdient. Das habe ich auch der Mannschaft gesagt, dass sie bereit war, über 90 Minuten zu gehen und gegen einen solchen Gegner mehr als dagegen zu halten. Wir sind, wenn wir immer so auftreten, absolut wettkampffähig.“

Hartmut Gerlach

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