Meinungen der Trainer nach dem Oberligaspiel Krieschow – Rudolstadt (3:0)

Da wir, der Vereinsfotograf und der Vereinssprecher, am Samstag nach dem Spiel in Krieschow ein wenig im Zeitdruck waren – schließlich waren noch 300 Kilometer auf der Heimreise zu bewältigen – haben wir nicht erst die Pressekonferenz des VfB 1921 abgewartet, sondern sofort mit beiden Trainern gesprochen. Vielen Dank, dass sowohl Toni Lempke als auch Holger Jähnisch uns zur Verfügung standen.

Das sagten sie:

Toni Lempke (VfB 1921)

„Wir sind richtig gut gestartet, obwohl Rudolstadt die ersten fünf Minuten besser ist und mehr Ballbesitz hatte. Mit den beiden Strafstößen, wo sich Rudolstadt über links nicht so clever anstellt, stellen wir das Spiel früh auf Sieg. Das war wichtig für uns.

Man hat gemerkt, dass hier zwei Mannschaften spielen, die nicht so viel Sicherheit haben, weil sie beide verloren haben, obwohl sie in den letzten Jahren immer gut dabei waren. Das hat man heute auf beiden Seiten gesehen, denn es gab doch einiges an Verunsicherung mit dem besseren Ende für uns.

Aber wenn Rudolstadt, das immer viel Power und Wucht hat, auf 3:1 stellt, hätte es wieder hektisch werden können. Wir wollten kein Gegentor bekommen und das vierte Tor machen. Das ist uns leider nicht gelungen.

Rudolstadt war zwar immer dran, aber der letzte Pass kam oft nicht und es wurde auch zu ungenau geschossen. Wenn die Einheit ein, zwei Bälle etwas ruhiger gespielt hätte, wäre man schon allein vor dem Torhüter gewesen.“

Holger Jähnisch (FC Einheit):

„Wir hatten uns vorgenommen, mit viel Engagement und Willen und den einfachen Dingen ins Spiel zu gehen. Das heißt wir wollten Zweikampfschärfe und Emotionalität auf den Platz bringen. Wir wussten natürlich, dass das beim Gegner ähnlich ist. Doch wir haben uns nach 19 Minuten mit einfachen Stellungsfehlern und Elfmetersituationen selbst geschlagen. Wir haben da einfach schlecht verteidigt. Und dann liegt man nach 24 Mintuen 0:3 hinten.

Wir haben uns in der 2. Halbzeit bemüht, waren aber nicht in der Lage, eine richtig gute Chance heraus zu spielen.

Jetzt ist aus meiner Sicht der Punkt erreicht, wo es auf diese Art und Weise nicht mehr so weiter geht. Wenn man sieht, wie giftig und gallig der Gegner ist und wie wir schülerhaft, mit einfachen Fehlern und zu wenig Emotionalität und Überzeugung auftreten, dann haben wir heute im dritten Spiel hintereinander fast wie ein Absteiger – in dem Bereich befinden wir uns jetzt – gespielt.

Wir haben eigentlich die fußballerischen Mittel, aber die werden uns aus der jetzigen Situation nicht herausbringen. Das geht nur mit Willen, Leidenschaft, richtiger Zweikampfführung und nicht nur Bemühen.“

Fotos: Achim Freund

Hartmut Gerlach

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