Meinungen der Trainer nach dem Oberligaspiel Ludwigsfelder FC – FC Einheit (3:3)

Auf der Pressekonferenz nach Spiel, die auch bei Facebook zu sehen ist – das ist der Link dazu –

https://www.facebook.com/Ludwigsfelderfc/videos/596886132219433

sagten beide Trainer:

Aaron Müller (Ludwigsfelder FC):

„Wir sind gut in das Spiel hinein gekommen und haben das Spielgeschehen diktiert. Wir machen auch die Führung. Kurz danach das 1:1, da kommt Rudolstadt zurück, obwohl wir zahlreiche Möglichkeiten hatten, das zu klären. Das haben wir nicht gemacht. Wir machen das 2:1. Eigentlich passiert relativ wenig und wir laden den Gegner auch zum 2:2 ein. Wenn wir das Spiel als verlorene Punkte bewerten, gehe ich mit, aber wir haben die Punkte in der 1. Halbzeit verschenkt. Wir hätten meines Erachtens nach mit einer klaren Führung in die Pause gehen müssen. Dann wäre das Spiel schon entschieden gewesen.

Wir kommen aus der Pause und machen das frühe 3:2 und hatten die einhundertprozentige Chance zum 4:2 und hätten das Spiel wieder für uns entscheiden können. Wir kriegen dann die Gelb-Rote Karte. In der Folge war klar, dass es schwierig wird. Rudolstadt hat mit Riemer einen sehr gefährlichen Spieler, den sie als Zielspieler immer weiter vorn rein gestellt haben. Dennoch ist es uns in Unterzahl größtenteils gelungen, die Angriffe abzuwehren. Es gab keine große Torchance des Gegners. Aber leider nur größtenteils, weil er am Ende doch zugeschlagen hat. Deswegen gebe ich dem Kollegen Recht, wenn wir drei Tore schießen und aus der Überlegenheit nichts machen und drei Gegentore kassieren, haben wir es nicht verdient zu gewinnen. Aber, und da sind wir auseinander, hatten wir es in der Hand, das Spiel für uns zu entscheiden. Das haben wir nicht getan. Deshalb sind die Gefühlswelten auch ein Stück weit auseinander.“

Holger Jähnisch (FC Einheit):

„Ich würde das nicht so sehen, dass es für euch verloren Punkte sind. Sicherlich hat man auch den Punkt verdient, wenn man auswärts drei Tore schießt und drei Mal zurückkommt, um es von der positiven Seite, was uns angelangt, zu analysieren.

Nichts desto trotz war es vom Spielverlauf her auch ein Spiegelbild der letzten Wochen, was uns anbelangt. Es gab zu viele einfache Fehler. Das eine oder andere war auch der Situation geschuldet, dass das Selbstvertrauen bei uns zurzeit nicht gerade groß ist. Ich denke, das versteht sich von selbst. Wie die Tore dann gefallen sind, haben wir überall unsere Aktie dran – und das nicht nur ein bisschen, sondern richtig. Aber wird sind drei Mal zurückgekommen und hatten auch die ‚Unterstützung’ der Überzahl. Wir haben nach der Gelb-Roten Karte versucht, den Ausgleich zu erzielen. Das ist uns auch gelungen. Ich denke, wenn das 3:3 eher gefallen wäre – wir hatten viele Angriffe über die Seiten – wären wir noch mutiger gewesen. Aber am Ende ist das Ergebnis trotz alle dem leistungsgerecht.“

Fotos: Hartmut Gerlach

Hartmut Gerlach

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