Punkten ist für die Einheit gegen den Oberliganeuling Pflicht

Der FC Einheit hat in mehr als zehn Jahren Oberliga bislang gegen 49 Vereine gespielt. Der Neuling SV 1890 Westerhausen ist der 50. und ein völlig unbekanntes Gesicht, sicher auch für die Anhänger der Rudolstädter.

Deshalb zunächst etwas Geographie: Westhausen ist seit dem 1. 9. 2010 ein Ortsteil der Stadt Thale im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Vor 14 Jahren wurden 2.105 Einwohner gezählt. Die Postleitzahl ist die 06484, die Telefonvorwahl 03946. Westerhausen liegt im nördlichen Harzvorland zwischen den beiden Städten Blankenburg (Harz) und Quedlinburg. Von Rudolstadt fährt man die rund 190 Kilometer in zweieinhalb Stunden.

Die Gäste, die wir bereits ausführlich vorgestellt haben, haben zuletzt mit einem klaren 4:0- Heimsieg über  Nordhausen aufhorchen lassen. Zuvor gab es zwei Niederlagen gegen Bischofswerda (0:8-H) und in Halle (1:2-A). Unabhängig von den Ergebnissen sind die Rudolstädter doch schon ein wenig zum Punkten „verdammt“, will man nicht weiter die „Rote Laterne“ der Oberliga tragen.

Trainer Holger Jähnisch wird jedoch kaum auf ein anderes Aufgebot als gegen Grimma, Eilenburg oder Krieschow zurückgreifen können. Noch gibt es einige Verletzte und Urlauber. Wieder mit dabei ist jedoch nach seinem Urlaub Max Bresemann. Das ist auch sehr nötig, da Stefan Schmidt nach seinem Feldverweis in Krieschow sicher noch gesperrt ist.

Doch er hat nach der Begegnung in der Oberlausitz seinen Spielern die Bedeutung der Heimpartie am Samstag ab 14 Uhr im Städtischen Stadion klar verdeutlicht: „Jetzt ist aus meiner Sicht der Punkt erreicht, wo es auf diese Art und Weise nicht mehr so weiter geht. Wir haben eigentlich die fußballerischen Mittel, aber die werden uns aus der jetzigen Situation nicht herausbringen. Das geht nur mit Willen, Leidenschaft, richtiger Zweikampfführung und nicht nur mit Bemühen.“

Hartmut Gerlach

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