Rudolstädter hatten viele Chancen

Die Meinungen der Trainer nach dem Oberligaspiel FC Einheit – 1. FC Merseburg (3:0)

Nach der Oberligapartie vom Samstag (13.11.21) hatten die Trainer beider Mannschaft Gelegenheit, eine Einschätzung des Spiels zu geben. Für den Gast war Andrè Jäntsch dabei. Das kam überraschend, war doch der ehemalige Co-Trainer, der vor einiger Zeit Matthias Zimmerling beerbte, als verantwortlicher Übungsleiter avisiert. Aber ein Funktionär das 1. FC Merseburg sagte, dass man ja ein Trainerteam sei und dass deshalb Jäntsch die Spieleinschätzung vornehmen werde.

Hier die Statements:

Andrè Jäntsch (1. FC Merseburg):

„Das frühe 0:1 war ein Nackenschlag für uns. Wir sind dann aber recht gut ins Spiel gekommen, obwohl der Gastgeber mehr Vorteile hatte. Nach der Pause kommen wir gut heraus und das gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir hatten dann sogar die Chance zum Ausgleich. Doch die nutzen wir nicht und fangen dann das zweite Tor. Der Fehler davor darf uns eigentlich nicht passieren. Der Ball muss von hinten herausgeschlagen werden. Damit haben wir uns den Rest des Spiels kaputt gemacht. Da war es für uns klar, dass es schwer werden würde, gegen eine Mannschaft wieder zurück zu kommen, die das taktisch recht gut gemacht hat. Da war die Struktur zu erkennen, wie sie Fußball spielen wollen.

Das haben sie gut umgesetzt und mit fortlaufender Spieldauer hatten sie immer mehr Chancen. Bei uns fehlt das Selbstvertrauen auch auf Grund des Tabellenstandes.

Holger Jähnisch (FC Einheit):

„Es war natürlich gut, in so einem undankbaren Spiel, das man aufgrund der Konstellation gewinnt muss, in Führung geht. Das ist uns gelungen. Aber dann haben wir es noch in der 1. Halbzeit versäumt, das hat sich durch das ganze Spiel gezogen, das 2:0 zu machen.

Nichts desto trotz erzielen wir nach der Pause das 2:0 und dann ist es ähnlich wie in der 1. Halbzeit. Es hat sehr lange bis zum 3:0 gedauert. Anerkennung, dass wir die Marschrichtung, das Spiel zu gewinnen und möglichst zu null zu spielen, geschafft haben.

Ich sehe Merseburg jetzt nicht so schlecht. Sicher fehlen die Tore, aber sowohl im Mittelfeld als auch in der Abwehr sind viele Akteure dabei, die uns auch in anderen Oberligamannschaften seit Jahren begleiten. So ein Spiel muss man auch erst einmal gewinnen.

Nach dem zweiten Tor hat bei uns so ein wenig die Konsequenz beim Torabschluss gefehlt. Du kannst ein solches Spiel 5:0 oder 6:0 gewinnen. Das muss man sogar. Es ist so wie letztes Wochenende: Wenn man gewinnt, ist es einfacher, Dinge anzusprechen. Aber das muss einfach unser Anspruch sein, dass wir die vielen Räume besser nutzten und Chancen konsequenter zu Ende spielen. Das hat auch nichts mit Training zu tun, das ist vielmehr reine Kopfsache. Darin müssen wir uns verbessern, ansonsten wird es gegen Abwehrreihen, wo man nicht so viele Chancen und Räume bekommt, schwer, zum Torerfolg zu kommen. Ich denke, das wissen die Jungs. Jetzt freuen wir uns erst einmal über die drei Punkte genau so wie letztes Wochenende.“

Hartmut Gerlach

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