Vorgestellt: VFC Plauen – Auswärtsgegner am Sonntag, dem 2. Juni, um 14 Uhr

Der VFC Plauen ist nach 28 Spieltagen der Tabellenführer der Oberliga Süd. Er kann auf ein Torverhältnis von 60:16 und 67 Punkten blicken, Das sind drei mehr als der Verfolger Bischofswerda hat.

Die  Sachsen haben 21 Partien gewonnen: Halle 3:0 (H), Auerbach 3:1 (A), Sandersdorf 4:1 (H), Freital 1:0 (H), Halberstadt 4:1 (A), Grimma 2:1 (H), Wernigerode 3.2 (A), Arnstadt 3:0 (H), Ludwigsfelde 3:0 (H), Bautzen 1:0 (H)., Rudolstadt 1:0 (A), Marienberg 6:0 (H), Halle 2:0 (A), Auerbach 2:1 (H), Sandersdorf 1:0 (A), Freital 4:0 (A), Magdeburg II 2:0 (H), Halberstadt 1:0 (H), Wernigerode 5:0 (H), Arnstadt 2:0 (A), Krieschow 4:1 (H),

Vier Mal spielte man remis: Bischofswerda 1:1 (A), Grimma 0:0 (A), Ludwigsfelde 0:0 (A), Bautzen 2:2 (A).

Drei Begegnungen wurden verloren: Marienberg 0:1 (A), Krieschow 0:3 (A), Bischofswerda 0:1 (H).

Zum Einsatz kamen bislang diese 25 Akteure: Fischer, Werrmann (28), Limmer, Martynets, Pieles, Winter (27), Kind, Sponer (26), Kießling (25), Morosov (24), Barth (23), Träger (22), Boateng (21), Spranger (18), Andreopoulus (16), Jusic (12), Heinrich (11), Schulz ((7), Müller, Walther (6), Glaser (3), Kroll (2), Böttcher, Grandner, Hertel (1). Zum Aufgebot gehören noch Dix und Schulze.

13 Torschützen erzielten die Treffer: Martynets (12), Kind, Kießling (9), Winter (7), Boateng (6), Werrmann (5), Spranger (4), Limmer (2), Fischer, Träger, Jusic, Walther, Kroll (1).

Elf Zugänge wurden verpflichtet: Kind (BW Zorbau), Barth (Empor Glauchau), Martynets (ZFC Meuselwitz), Winter (Lichtenberg 47), Sponer (Bayern Mündchen II); Boateng (ASV Hamburg), Müller (FSV Zwickau U19), Werrmann (Bor. Mönchengladbach U19), Kießling (vereinslos), Jusic (Chemnitzer FC), Kroll, Schulz eigene U19).

Elf Spieler haben den Verein verlassen. Kretzer, Bibaku (FC Eilenburg), Dartsch (Forts. Lunzenau), Will, Albert (FSV Zwickau), Refai (FC Wacker/Österreich), Kuhl (Reichenbach), Nyber (FK Ostroy), Fazliu (unbekannt), Sovago (Wismut Gera), Kittelmann (BW Zorbau), Müller (Lößnitz).

Trainer ist seit dem 1. Juli 2023 Karsten Oswald, Der 48-Jährige geborene Köthener trainierte davor den ZFC Meuselwitz (Assistent) und danach Askania Bernburg.  Er ist der neunte Trainer, seitdem die Plauener in der Oberliga – das ist die Saison 2015/16 – spielen.

Karsten Oswald kann von 1999 bis 2012 auf eine imposante Serie als Spieler verweisen: VfL Halle 96, Chemnitzer FC, RW Erfurt, Bayern München II, Dynamo Dresden, Sachsen Leipzig und ZFC Meuselwitz). Oswald hat 102 Zweitbundesliga-Spiele, 56 Partien in der Regional – und 41 in der Oberliga bestritten.

Interessant ist sicher auch diesmal der Blick auf den sportlichen Werdegang der Spieler des Oberliga-Spitzenreiters:

Pieles (1. FC Nürnberg, FC CZ Jena Nachwuchs, VfB Mühltroff, Pausa-Mühltroff), Dix (RWE Nachwuchs, RWE Erfurt II, SSV Erfurt-Nord, Thüringen Weida, ZFC Meuselwitz, VfB Auerbach, 1. FC Greiz), Böttcher (FSV Zwickau, Plauen Nachwuchs), Träger (RB Leipzig, Dyn. Dresden Nachwuchs. FCO Neugersdorf, VfB Auerbach), Fischer (Chemnitz Nachwuchs), Barth (FSV Zwickau, FC CZ Jena Nachwuchs, FC CZ Jena II, Chemie Leipzig, VfL Halle, Einheit Rudolstadt, Empor Glauchau), Heinrich (Hohenstein-E. Nachwuchs und 1. Mannschaft, Mittweida), Sponer (TSV 1860 München, Saint Mary, Schwabmünchen, 1860 München II), Walther (Erzgebirge Aue Nachwuchs), Glaser (Dyn, Dresden, Erzgebirge Aue Nachwuchs), Schulz (FSV Zwickau, VFC Nachwuchs), Winter (Chemie Leipzig, RB Nachwuchs, Stuttgarter Kickers, Union Fürstenwalde, Lichtenberg 47), Andreopoulus (Griechenland/neun Vereine in Griechenland, ZFC Meuselwitz), Morosov (Russland/RWE Nachwuchs, RW Erfurt II, TSG Neustrelitz, FSV Zwickau, Plauen, VfB Auerbach), Grandner (Erzgebirge Aue Nachwuchs, Hohenstein-E., Lok Leipzig, FSV Zwickau), Kießling (Erlangen, FC CZ Jena Nachwuchs, FC CZ Jena II, Bischofswerda, Rosenheim), Kroll (VFC, Dyn. Dresden, FSV Zwickau, VFC Nachwuchs), Martynets (VFC Nachwuchs, VFC II, VFC I, Fortuna Plauen, Ludwigsfelde, Union Fürstenwalde, ZFC Meuselwitz), Kind (Lok Leipzig Nachwuchs, Lok Leipzig, ZFC Meuselwitz, Markranstädt, FC Eilenburg, Chemie Leipzig, VfL Halle, Chemie Leipzig, VfL Halle, BW Zorbau), Müller (FSV Zwickau Nachwuchs), Werrmann (VFC, Chemnitz, Bor. Mönchengladbach Nachwuchs), Boateng (Derimspor, Süderelbe, Hamm United, ASV Hamburg), Jusic (Bosnien/H.; Schweiz – drei Vereine in der Schweiz, CFC U19, CFC 1.).

Hier noch eine kleiner Ausschnitt aus der jüngeren Vereinsgeschichte des Gastgebers: Nach der Wende spielte der VFC 1991/92 in der Oberliga. Nach dem Abstieg folgten 1994-96 zwei weitere Jahre, bis es dann in die Regionalliga ging. Hier behauptete man sich vier Spielserien. Es folgten acht Oberligajahre (2000 – 2008) und sieben Regionalligarunden. 2014 musste Plauen einen Insolvenzantrag stellen, da man eine Million Schulden hatte. So startete man 2015/16 in der Oberliga. Hier gab es 2019 erneut eine finanzielle Schieflage, die zu Rücktritten im Vorstand und zu zahlreichen Abgängen führten.

Und an dieser Stelle auch noch einige Sätze über das Vogtlandstadion. Die entnahmen wir der Homepage des VFC:

„Der VFC Plauen trägt seine Heimspiele im Vogtlandstadion Plauen aus. Das liegt im Norden Plauens am Rand des Stadtwaldes. Das ursprüngliche Stadiongelände wurde vom März bis November 1934 bebaut. Das Spielfeld des Hautplatzes wird von einer Tartanbahn umzogen und wird auch zu Leichtathletikwettkämpfen genutzt. Das Vogtlandstadion ist derzeit für eine Zuschauerkapazität von 5.000 Zuschauern zugelassen. Die zwei Tribünen A und B weisen eine Kapazität von 1.400 Sitzplätzen auf, die neue Gegentribüne 3.618 Sitzplätze. Im Gästeblock stehen insgesamt 1.500 Stehplätze zur Verfügung. Ursprünglich standen den Heimfans weitere 3.972 Stehplätze zur Verfügung.

Das Vogtlandstadion umfasst weiterhin einen Naturrasenplatz, einen Kunstrasenplatz sowie einen Hartplatz. Diese Plätze werden vorwiegend von den Nachwuchsteams und vom Integrationsteam genutzt.“

Hartmut Gerlach

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