Einladung für ukrainische Kriegsflüchtlinge zum Oberliga-Heimspiel der Einheit

Wenn jemand weiß, wie sich der durch nichts zu rechtfertigende Krieg Russlands gegen die Ukraine für die Menschen anfühlt, dann ist es Miroslav Khvasta. Denn der heute 26-Jährige ist in der Ukraine geboren. Er wurde beim FC Rot-Weiß Erfurt ausgebildet und spielte dort auch in der 2. Mannschaft- Von 2016 bis 2019 gehörte der Angreifer auch dem FC Einheit an. Doch gleich zwei Kreuzbandrisse, der zweite in einer harmlosen Situation 2018 in Bernburg, führten zum Ende seiner Karriere.

Aus dieser Zeit und auch aus den Jahren bei RWE hat sich die Freundschaft mit Max Bresemann erhalten. „Wir telefonieren fast täglich und schreiben uns“, sagt der Rudolstädter Oberliga-Keeper.

Khvasta ist in Uschhorod, der Hauptstadt der Oblast Transkarpatien in der Ukraine und Sitz des Verwaltungszentrums für den Rajon Uschhorod, geboren. Die Stadt, so unsere Recherche, liegt im Dreiländereck zwischen Ungarn, der Slowakei und der Ukraine, direkt an der slowakischen Grenze. Sie zählt 117.300 Einwohner und ist Sitz eines griechisch-katholischen Bistums.

Die beiden Freunde hatten die Idee, für das heutige (14.04.22) Heimspiel der Einheit gegen den VFC Plauen, einen Flyer zu entwickeln, um die bei uns gestrandeten Kriegsflüchtlinge, insbesondere auch die Kinder, auf das Spiel vom Donnerstagabend um 18 Uhr aufmerksam zu machen. Dazu hat Miro, wie ihn alle nennen, einen Flyer in der Landessprache erstellt. Der wird heute im Gebiet um den Corrensring ausgelegt. Wir würden uns freuen, wenn das Angebot angenommen wird.

Hartmut Gerlach

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