Ruben Baumann berichtet in Wort und Bildern von seinem Aufenthalt in Südafrika (II)

„Auf meiner nächsten Tour fuhr ich nach ‚Franschhoek’, welches ein sehr schönes, sauberes und kleines Städtchen umgeben von Bergen ist. Hinter der Stadt führt der „Franschhoek Pass“ in die Berge hinauf und man hat einen wundervollen Blick ins Tal hinab.

Daraufhin kam ich zum ‚Theewaterskloofdam’. Er liegt auch von Bergen Umgeben in einer schönen Landschaft.

Aber natürlich ist in Südafrika nicht alles schön und so gibt es immer mal neben der Autobahn Townships, die nur aus Blechhütten bestehen und in die man auf keinen Fall hineinfahren sollte.

Über die Autobahn „N2“ bin ich zum ‚Sir Lowry‘s Pass’ gekommen. Dieser liegt oberhalb von dem Ort „Gordons Bay“ und bietet einen atemberaubenden Ausblick.

Der Ausflug endete am Strand von Gordons Bay mit einem wie immer wunderschönen Sonnenuntergang

Am Wochenende ist immer das meiste los, besonders weil bisher in Südafrika Ferien waren. Im Streichelzoo können alle Tiere angefasst und gefüttert werden und am meisten besuchen uns Familien. Abgesehen vom Füttern der Alpakas bin ich bei Geburten mit dabei, kümmere mich auch um die anderen Tiere und helfe wo Hilfe gebraucht wird, zum Beispiel beim Malern oder Aufpassen auf die Kinder der Besitzer.

Alpakas sind äußerst friedliche Tiere. Fühlen sie sich jedoch eingeengt, rennen sie entweder weg oder spucken als Warnung. Alpakas spucken seltener als Lamas und wehren können sie sich nicht. Alpakas können nicht toll beißen, da sie nur die untere Reihe an Zähnen besitzen. Treten können sie nur nach hinten, aber auch nicht sonderlich fest. Sie sind außerdem sehr soziale Tiere, haben ausgeprägte eigene Persönlichkeiten und Freunde. Bei Geburten nehmen wir häufig noch ein weiteres Alpaka und stellen es der Stute an die Seite, da sie durch die Anwesenheit beruhigt wird.

Die Besitzer haben mich komplett in die Familie integriert. Ich bin bei allen Mahlzeiten dabei und verbringe auch sonst viel Zeit mit allen. So wurde ich zum Beispiel auch mit auf eine Auktion für Alpakas mitgenommen und durfte mir das einmal anschauen.

Die Familie spricht zwar untereinander Deutsch, aber mit den Angestellten wird hauptsächlich Englisch oder Afrikaans geredet.“

Wird fortgesetzt

Hartmut Gerlach

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