Guter Beginn der Einheit fand keine Fortsetzung

Meinungen der Trainer Nach dem Oberligaspiel FC Grimma – FC Einheit (6:0)

Wir haben wie immer nach einem Oberligaspiel mit beiden Trainern gesprochen. Das geschah noch vor der Pressekonferenz in Grimma, da Hauptkassierer Frank Häßner, diesmal der Fahrer, unseren Kapitän rasch nach Hause fahren sollte. Denn der musste die Fähre zum Urlaub auf Korsika erreichen. Das hat er mittlerweile geschafft und wir wünschen Marco eine schöne Zeit.

Das sagten die Trainer dem Vereinssprecher:

Stefan Ziffert (FC Grimma):

„Das 6:0 täuscht vielleicht über den Spielverlauf hinweg. Wir haben zur Pause auch etwas glücklich mit 4:0 geführt. Wir waren dabei sehr effektiv, sind aber auf einen zweikampfstarken Gegner getroffen, der auch seine Möglichkeiten hatte, in Führung zu gehen. Da hatten wir Glück. Aber wenn man die 2. Halbzeit sieht, haben wir verdient gewonnen.

Wir haben zum richtigen Zeitpunkt immer die Tore gemacht. Dabei sind die ersten drei aus Standardsituationen gefallen. Das war ausschlaggebend und führte beim Gegner sicher auch dazu, dass die Köpfe hängen. Das Spiel war sehr ausgeglichen und wir hatten zunächst nicht die Spielkontrolle, die wir uns gewünscht hätten.

Unsere Zugänge haben so wie Bondarenko oder Rückkehrer Jackisch schon ihre Qualität gezeigt. Meine persönliche Zielstellung ist, ohne dass wir vorher mit der Mannschaft gesprochen haben, dass wir einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Wir wollen jedem Spiel unseren Stempel aufdrücken, egal ob zuhause oder auswärts. Die Umfrage in der Mannschaft hat das bestätigt, was mich auch gefreut hat. Es geht also um die Plätze 1 bis 9 und ich glaube, dass in der Oberliga jeder jeden schlagen kann. Das ist immer auch von der Tagesform abhängig. Aber wir haben erstmal einen guten Start hingelegt. Das ist für uns wichtig.“

Holger Jähnisch (FC Einheit):

„Wir haben in der ersten Viertelstunde richtig gut angefangen, waren spielbestimmend und hatten auch die ersten Chancen. Aber wir haben uns einfach so was von ‚mädchenhaft’ bei Standards angestellt. Da waren kein Zweikampfverhalten und kein Gegnerdruck zu erkennen.

Wir waren nicht wirklich eng am Mann. Dann hat man es auch nicht verdient, egal in welcher Liga auch immer, Tore zu erzielen. Denn so wie man verteidigt, greift man auch an. Mit der Unentschlossenheit und Zögerlichkeit und dem, was du an Mut vermissen lässt, ist es auch schwer, vorne vor dem Tor mit Überzeugung zu agieren. Dann ist das vorn wie hinten dasselbe, da nehme ich auch niemanden heraus.

Das Positive an so einem Tag wie heute war, dass Marco Riemer und Maximilian Schlegel vornweg gegangen sind. Aber wie wir uns sonst hier ‚verkauft’ haben … . Wir werden noch beeindruckt und selbst beim Stand von 5:0 körperlich hart rangenommen.

Das ist neben dem 0:6 gegen Bischofswerda die höchste Niederlage in mehr als zehn Jahren Oberliga. Für die Art und Weise von heute gibt es für uns keinerlei Entschuldigung. Man muss im Fußball die einfachen Dinge machen, sonst kann man, egal in welcher Liga, nicht bestehen. Nächste Woche erwarte ich von der Mannschaft eine richtige Reaktion. Aber die Gegner werden mit Eilenburg und Krieschow nicht leichter.“

Hartmut Gerlach

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