Trainer sind mit dem Ergebnis zufrieden

Die Meinungen der Übungsleiter nach dem Oberligaspiel FC Einheit – Bischofswerdaer FV 08

Zur Pressekonferenz (PK) nach der Partie in der Rolschter Sportsbar äußerten sich Frank Rietschel vom BFV 08 und unser Holger Jähnisch, die Trainer beider Mannschaften, so zur Begegnung. Natürlich hoffen wir noch auf einen Spielbericht aus der Sicht des Gastes.

Frank Rietschel (BFV 08):

„Wir wussten, was uns in Rudolstadt erwartet. Wir sind aber die ersten 20, 25 Minuten super in das Spiel hinein gekommen und waren über Sobe und Jacob, die Außen, richtig griffig. Nach dem 1:0 hatten wir noch zwei, drei richtig gute Ansätze, wo wir es versäumten, das 2:0 zu machen. Doch dann haben wir uns durch Standards und lange Bälle aus dem Konzept bringen lassen und nicht mehr so gut „wegverteidigt“. Dann ist Rudolstadt mit dem 1:1 belohnt worden. Kurz vor der Halbzeit hatten wir Glück, dass wir nicht das 2:1 kassiert haben. So waren wir froh, dass wir mit dem 1:1 in die Halbzeit gehen konnten,

Das, was wir besser machen wollen, haben wir in der Pause angesprochen. Zumindestens defensiv haben wir gut gestanden und nichts mehr zugelassen. Aber offensiv waren wir nicht mehr ganz so gut im Spiel. Ich bin aber über das Ergebnis nicht enttäuscht. Das nehmen wir gern mit. Ich glaube, hier haben einige Gegner den Platz als Verlierer verlassen. Nun freuen sich die Jungs auch einmal auf ein langes Wochenende. Ich bin nicht unglücklich, hier einen Punkt mitgenommen zu haben. Jeder weiß, wir haben das Hinspiel mit 2:3 verloren und das hat damals in der Saison auch etwas freigesetzt.“

Vom Vereinssprecher wurde Rietschel noch gefragt, ob es denn nach dem Mittwochsspiel gegen Krieschow (3:3) für seine Mannschaft schwierig gewesen sie, nach diesem Spiel und einer langen Busfahrt heute in Rudolstadt zu spielen. Er sagte:

„Das war schon eine Belastung, zumal man weiß, dass Krieschow ein hohes Tempo geht. Es war am Mittwoch bei Nieselregen ein Fight auf Augenhöhe. Die Jungs waren nach dem Spiel völlig platt. Aber das sind junge Leute, die halten das schon mal aus, denn wir sind auch mit einem ordentlichen Bus hier angekommen. Deshalb wollte ich das auch nicht groß ansprechen. Wenn man die Truppe herunter reißt, ist es meist schwierig, seine Ziele umzusetzen. Ich bin froh, dass wir so herausgegangen sind. Natürlich hätten wir am Mittwoch gewinnen können und auch heute, aber man muss alles nüchtern betrachten. Die Jungs haben an den zwei Spieltagen alles gegeben und deshalb bin ich froh, dass wir nicht leer ausgegangen sind.“

Holger Jähnisch (FC Einheit):

„Auch wir wussten, was uns erwartet und das hat sich heute auch bestätigt. Gerade die Spielanlage von Bischofswerda ist absolut top. Wir hatten in den ersten knapp 30 Minuten Probleme, über Ballbesitz für Entlastung zu sorgen und Chancen heraus zu spielen. Da haben wir viele Bälle fahrlässig liegen gelassen. Wir haben uns Stück für Stück zurück gefightet. Es gab auch die eine oder andere strittige Situation im Sechzehner. Aber das will ich jetzt verständlicherweise nicht thematisieren. Wir kommen zum Ausgleich und hatten die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Aber der Ball ging an die Latte.

Dennoch muss man nach einer ausgeglichenen 2. Halbzeit absolut zufrieden sein. Schließlich ist Bischofswerdaer in meinen Augen in der Liga mit die stärkste Truppe. Man wird da gefordert und muss viele Wege gehen. Da muss ich schon den Hut vor meinen Jungs ziehen. Das Spiel endete leistungsgerecht und damit können wir leben und nächste Woche in Halle müssen wir versuchen, weite zu punkten.“

Auf die Zusatzfrage nach den Gründen für den Torhüterwechsel sagte Jähnisch:

„Ich habe auf der Torhüterposition gewechselt, obwohl sich Stefan Schmidt nichts vorzuwerfen hat und richtig gut gehalten hat. Doch als Trainer hat man auch die Verantwortung, den ganzen Kader mitzunehmen. Und Max hat in den letzten zwei Monaten im Training sehr gut gearbeitet, war megaengagiert und  der Erste, der von der Bank aus mit angefeuert und seinen sportlichen Konkurrenten mit unterstützt und Rückendeckung gegeben hat. Das muss man einfach auch mal belohnen. Ich mache das  lieber aus so einer Lage heraus, wo der eine Schlussmann aus der Stärke kommt und sich nichts vorzuwerfen hat. Ich denke, das hat ‚Brese’ heute richtig gut gemacht und Trainingsleistungen so wie bei Feldspielern müssen auch beim Torhüter Berücksichtigung finden.“

Hier sind noch weitere Fotos von Achim Freund aus der 1. Halbzeit und aus der PK

Hartmut Gerlach

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