Vier Tore gegen den FC Rot-Weiß Erfurt: Benjamin Bahner ist bei Einheit Rudolstadt der Erfurt-Schreck 

Im frei zugänglichen Internet konnte man heute (21.04.22) einen Beitrag von Axel Lukacsek lesen, der sowohl in der „Thüringer Allgemeine“ (TA), der „Ostthüringer Zeitung“ (OTZ) und der „Thüringische Landeszeitung (TLZ) veröffentlicht wurde. Sein Thema war Benjamin Bahner und seine Tore gegen RWE.  

Die Fotos sind von unserem Vereinsfotografen Achim Freund.

Erfurt.  Angreifer Benjamin Bahner vom FC Einheit Rudolstadt hat gegen den FC Rot-Weiß eine erstaunliche Bilanz aufzuweisen. In allen vier Spielen gegen Erfurt erzielte er jeweils ein Tor.

Benjamin Bahner hat eine erstaunliche Statistik aufzuweisen. In seiner Karriere absolvierte der Stürmer des FC Einheit Rudolstadt bislang vier Spiele gegen den FC Rot-Weiß Erfurt – und erzielte in jeder Begegnung ein Tor. Mal war es ein denkwürdiger Treffer, mal verwandelte er vom Elfer oder war zur Stelle, als niemand mit ihm rechnete.

Nun, im Oberliga-Rückspiel am Freitag, feiert er dennoch eine Premiere. „Ich habe noch nie im Steigerwaldstadion gespielt, und dann auch noch unter Flutlicht. Darauf freue ich mich. Das wird ein besonderer Abend“, sagt der 30 Jahre alte Fußballer voller Vorfreude.

Beim 1:1 im Hinrunden-Duell schockte er den Oberliga-Tabellenführer mit der Führung für den Außenseiter. Zwar konnte damals im September Tom Woiwod schnell den Ausgleich herstellen, mehr als einen Punkt nahm der FC Rot-Weiß dann aber nicht mit. Dabei entstand Bahners Tor unter kuriosen Umständen. Weil er gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt war und gar nicht trainiert hatte, saß er zunächst auf der Bank. Als sich Georg Kaiser früh verletzte, wurde Bahner eingewechselt – und verwertete gleich seine zweite Ballberührung (13.). Auch in der abgebrochenen Corona-Saison 20/21 spielte Rudolstadt zu Hause 1:1 gegen Erfurt. Damals erzielte der FC Einheit nach der Rot-Weiß-Führung durch Jan-Lucas Bärwolf (4.) schnell den Ausgleich – vollstreckt von Bahner (14.).

Als seine Mannschaft im Mai 2016 gegen den damaligen Drittligisten im Landespokal-Halbfinale den Favoriten nach 120 Minuten beim 1:1 ins Elfmeterschießen zwang, brachte Bahner seine Elf zwar mit 5:3 in Führung. Erfurt behauptete sich aber noch mit 7:6.

Sein wohl denkwürdigstes Tor schaffte Benjamin Bahner gegen Erfurt im Trikot von Schott Jena. Im Landespokal-Endspiel im Mai 2013 schockte er den haushohen Favoriten mit dem 1:0 nach sechs Minuten, das bis Spielschluss hielt. „Das ist mein bislang wichtigstes Tor gewesen, weil niemand mit diesem Erfolg gerechnet hatte. Die Feier danach, das war legendär“, sagt Bahner neun Jahre später.

Bahners Erfolgssträhne könnte am Freitag reißen

Als Landespokalsieger wurden er und seine damalige Mannschaft mit dem DFB-Pokalspiel gegen den Hamburger SV im großen Ernst-Abbe-Sportfeld belohnt. „Das war für mich das bislang größte Erlebnis, trotz des 0:4. Wenn ich an das Spiel mit den 12.000 Zuschauern denke, dann spüre ich wieder ein Kribbeln“, sagt Bahner, zumal der damalige Bundesligist seine vier Tore erst in den letzten 17 Minuten erzielte.

Am Freitag im Steigerwaldstadion könnte es gut möglich sein, dass Bahners Erfolgssträhne gegen den FC Rot-Weiß reißt: „Es ist erstaunlich, dass ich bislang gegen den schwersten Gegner immer getroffen habe. Aber Erfurt hat zuletzt jedes Mal hoch gewonnen, mal 5:0, dann 6:0, zuletzt 8:1. Wenn wir einen Punkt holen würden, das wäre der Wahnsinn. Aber dafür werden wir uns zerreißen.“

Zuletzt half er dem FC Rot-Weiß sogar, dem Regionalliga-Aufstieg ein Stück näher zu kommen. Beim 2:2 gegen den Tabellenzweiten VFC Plauen leitete er mit seinem Tor in der ersten Minute die Überraschung ein. „Plauen ist sehr, sehr stark. Aber ich glaube nicht, dass für Erfurt noch etwas anbrennt“, sagt Bahner. Nur am Freitagabend werden er und seine Mannschaft den Gegner auf dem Weg dahin gewiss nicht unterstützen.

Anpfiff erst um 20 Uhr

Nach dem 8:1 gegen Bischofswerda bestreitet der FC Rot-Weiß nun gegen Einheit Rudolstadt erneut ein Flutlichtspiel. Diesmal wird aber eine Stunde später angepfiffen, nämlich 20 Uhr. Entsprechend verschiebt sich der Einlass ins Stadion. Für die Südtribüne mit den Blöcken R, S, T und U beginnt er um 18.45 Uhr, für die Haupttribüne um 19 Uhr.“

F.d.R. Hartmut Gerlach

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