Die Meinungen der Trainer nach dem Oberligaspiel FC Oberlausitz Neugersdorf – FC Einheit Rudolstadt 0:1 (0:1)

Auch diesmal haben wir die Meinungen der Trainer eingeholt, wobei der Gastgeber dann doch keine Pressekonferenz durchgeführt hat und wir mit dem Betreuer der Mannschaft gesprochen haben.

Marcus Becker (Betreuer FC Oberlausitz Neugersdorf):

„Wir haben heute gegen eine erfahrene Mannschaft gespielt. Wenn man sich das anschaut, wie viele U23 Spieler Rudolstadt hatte und wie viele wir, dann ist das schon ein Unterschied. Aber das ist der Neugersdorfer Weg und das war uns vorher klar, denn wir arbeiten mit jungen Leuten aus der Region. Dass das aber so schwierig ist, hätte natürlich keiner gedacht.

Der Sieg geht am Ende in Ordnung. Wenn wir etwas Glück haben, dann spielen wir vielleicht unentschieden. Aber nun geht es darum weiterzumachen, solange noch Punkte zu vergeben sind. Es ist bei uns auch nicht so, dass irgendjemand aufgibt.

Beim Tor für Rudolstadt hat man gesehen, dass in der Innenverteidigung zwei 19-Jährige spielen. Das ist dann der Unterschied. Das kostet Nerven, aber wir wissen das und halten es auch durch.“

Holger Jähnisch (FC Einheit):

„Wir sind gut in Spiel gekommen, waren aktiv, wussten aber, dass es hier heute keinen Schönheitspreis zu vergeben gibt. Das hat das Spiel auch gezeigt. Es war ein schwerer und tiefer Boden und das war wieder Abstiegskampf pur. Da ging viel über Mentalität und Moral.

Wir haben oft mit langen Bällen gespielt, weil auf dem Platz flaches Passen nicht möglich war und wohl auch das falsche Mittel gewesen wäre. Bei unserem Tor hat Benjamin Bahner wieder mal ein ‚Näschen’ bewiesen. Wir sind auch verdient in die Pause gegangen.

In der 2. Halbzeit war das Spiel sehr zerfahren, eben ein typischer Abstiegskampf. Wir haben es uns jedoch selbst schwer gemacht, weil wir im Umschaltspiel häufig die Bälle zu schnell hergeschenkt haben. Zudem haben wir in Überzahlentscheidungen ganz oft die falschen Entscheidungen getroffen und unseren Ballbesitz nicht in Chancen ummünzen können. Wir waren da zu fahrig und zu fehlerbehaftet. Wir haben die eine oder andere Situation mit Glück und Geschick im Verbund verteidigt. Hinten heraus hat der Torhüter von Neugersdorf gegen Maximilian Schlegel und Marco Riemer noch zwei Mal seine Klasse gezeigt. Sonst hätten wir den ‚Sack zumachen’ können.

Man hat auch heute am Ergebnis gesehen, wie eng die Liga ist. Auch hier gewinnt man nicht einfach mal so.“

Hartmut Gerlach

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