Die Meinungen der Trainer nach dem Oberligaspiel VfB 1921 Krieschow – FC Einheit Rudolstadt (3:2)

Im Sportpark Krieschow fand nach Spielende auch eine Pressekonferenz statt. Die haben wir mitgeschnitten. Das sagten die Trainer zur Pressekonferenz nach der Oberligapartie unserer 1. Mannschaft am Samstag in Krieschow:

Toni Lempke (VfB 1921);

„Es ist gegen Rudolstadt immer das Gleiche. Das ist absolut intensives, laufstarkes Spiel mit vielen Zweikämpfen und Kopfbällen sowie ganz, ganz vielen zweiten Bällen. Wenn man heute das Spiel auf dem schweren Geläuf gesehen hat – trotzdem war der Rasen für das aktuelle Wetter richtig gut – versteht man nicht ganz, warum Rudolstadt so weit unten in der Tabelle steht. Rudolstadt war auf jeden Fall auf Augenhöhe und hätte sich mit etwas mehr Glück einen Punkt verdient. Deshalb sind wir sehr glücklich, dass wir drei Punkte mitnehmen konnten.

Rudolstadt spielt, wenn man über der Mittellinie ist, aus den Halbräumen die langen Bälle vorn rein, denn sie haben zwei richtig gute Stürmer. Wir sind, wenn wir hoch angelaufen sind, gar nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen. Wir hatten auch keine Ballgewinne im gegnerischen Drittel. Die haben wir erst vor dem eigenen Strafraum durch gewonnene Kopfbälle und zweite Bälle erreicht. Wir sind gar nicht richtig in unserer Pressingspiel hinein gekommen.

Rudolstadt hat uns dann in der 2. Halbzeit recht weit hinten reingedrückt. Wir hätten mehr Ballsicherheit, Ballruhe und Ballkontrolle haben müssen. Wir haben Konter bekommen, haben auch welche gemacht. Das war natürlich super. Aber wir brauchen in einer solchen Phase auch mehr Optionen. dass der ballführende Spieler Mitspieler hat, die er anspielen kann und für Entlastung zu sorgen. In der 2. Halbzeit hatten wir wenig Entlastung. Klar, wenn man noch mal frische Jungs hat, die über Geschwindigkeit über die Außen kommt, hat man Chancen. Unter dem Strich sind wir zufrieden, Wir haben 3:2 gegen eine kampfstarke Mannschaft gewonnen. Ich bin sicher, wenn Rudolstadt so wie gegen uns spielt, wird man auf jeden Fall unten herauskommen.“

Holger Jähnisch (FC Einheit):

„Es war aus meiner Sicht ein ausgeglichenes Spiel. Wir hatten gute und weniger gute Phasen. Wir sind gut in das Spiel hinein gekommen, wussten aber, was uns heute auf diesem schwierigen Geläuf erwartet. Krieschow ist eine robuste, abgezockte Mannschaft. Das hat der Spielverlauf dann auch so widergespiegelt. Wir haben heute wieder mal auf Rasen gespielt. Das ist schon gegenüber dem Kunstrasen ein großer Unterschied.

Wir gehen in Führung, haben es aber ein wenig überpact. Das heißt, wir wollten zu früh zu viel. Wir hätten ruhiger und kontrollierter spielen müssen. Es ist dann eine Frage der Zeit, dass man den Gegner zurückholt. Wir haben viele zweite Bälle nicht mehr gewonnen, Vor der Halbzeit bekommen wir mit einer Aktion, die ich nicht richtig erkennen konnte, das 1:1. Ich denke aber, das war ein Flankenball, der hinten rein fällt. Nichtsdestotrotz müssen wir Eingaben und Flanken von außen unterbinden.

Nach der Pause haben wir etwas gebraucht, um wieder in Tritt zu kommen. Wir bekommen aber das zweite und dritte Tor. Darüber bin ich richtig sauer, weil es Kontertore waren. Wir wussten, dass wir im Deckungsverbund organisiert stehen müssen und Krieschow nicht die Räume geben dürfen. Wir haben teilweise in Unterzahl verteidigt. Solche Tore darfst du einfach nicht kriegen, wenn du in der Oberliga erfolgreich sein willst.

Damit haben wir unser bis dahin ordentliches Spiel kaputt gemacht und aus der Hand gegeben. Es sit schwer, wieder zurück zu kommen. Das haben wir versucht. Man sieht, dass es wichtig ist, sauber und geduldig bis zum Schluss zu verteidigen. Dann nimmt man einen Punkt mit. Das dritte Tor war ein richtiger Stich ins Herz. Am Ende haben wir mit dem Mute der Verzweiflung noch mal alles nach vorn geworfen. Das zeigt aber auch, dass wir, wenn wir es ordentlich machen, in der Lage sind, einen guten Gegner zu bespielen und in der Verteidigung zu binden. Aber es hat am Ende nicht gelangt. Wir müssen aber dort weitere Schritte machen, nicht so naiv spielen, wie wir es teilweise auch gemacht haben. Da bin ich mir trotzdem sicher, dass wir mit den richtigen Schlüssen in der nächsten Woche in Bautzen wieder in der Lage sein werden zu punkten.“

Sollten wir noch einen Bericht auf der Internetseite des VfB 1921 oder auf Facebook finden, dann stellen wir den gern dazu.

Hartmut Gerlach

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